TESTIMONIALS

Αποθεραπεία ασθενούς με ενδοεγκεφαλική αιμορραγία.
13/11/17

Ο κος Γιώργος, ασθενής του κέντρου, μας μιλάει για την πορεία της υγείας του και τον αγώνα για επανένταξη στη καθημερινότητα, με τη φροντίδα του έμπειρου και εξειδικευμένου προσωπικού μας.

 

 

 

Σύνδρομο Guillain-Barre (Γκιουλεν Μπαρε)
04/09/17

Πρόκειται για μια σπάνια νευρολογική πάθηση με επίπτωση σε 1 ή 2 άτομα ανά 100.000 πληθυσμού. Το σύνδρομο Guillain-Barre αρχίζει συχνά με συμμετρική ανιούσα παράλυση και απώλεια αντανακλαστικών, όπου σε κάποιες περιπτώσεις μπορεί να προσβληθούν οι αναπνευστικοί μυς, προκαλώντας αναπνευστική ανεπάρκεια. Η ανάρρωση των ασθενών ξεκινάει από δύο έως τέσσερις εβδομάδες μετά την πρώτη εμφάνιση.

 

Stergios Pargas, Physiotherapeut

 

«Der Patient E.E. wurde nach einer Amputation des linken unteren Beins in unserem Zentrum behandelt. Während seines Aufenthalts im Zentrums und der postoperativen Phase, beinhaltete das physiotherapeutische Programm Atemübungen, Umbinden des amputierten Beins, Bewegungsübungen mit dem amputierten Bein, Kräftigungsübungen  mit den gesunden unteren Gliedmaßen und den oberen Gliedmaßen, Aufrechtsetzen im Bett, Stärkung des Oberkörpers. Nach Entfernen der Nähte und der Anwendung eines nötigen Entsensibilisierungsprogramms der Haut, beinhaltete das physiotherapeutische Programm außer den Kräftigungsübungen zusätzlich das einbeinige Anheben des Patienten auf den Barren, Begehen des Barrens, sowie anschließendes Gehen mit einer trapezförmigen Gehhilfe. Nach der Wiederherstellung der Form der amputierten Gliedmaßen, wurde dem Patienten eine Prothese angelegt und das erneute Gehenlernen an den Barren und anschließend mit einem vierbeinigen Gehgestell geübt. Der Patient lernte außerdem das An- und Ablegen der Prothese, übte die Fortbewegung vom Bett in den Rollstuhl und alltägliche Tätigkeiten, unter Mitwirken der Ergotherapie.  Während seines Aufenthalts im Rehabilitationszentrum «Armonia» erreichte E.E. somit die Autonomie, die  er vor der Amputation genoss, auf befriedigendem Niveau.

Georgia Chorozopoulou, Physiotherapeutin

 

«Die Patientin P.I. wurde am 8/12/2013 nach einem Schlaganfall mit Hirnblutung und folgender rechtseitiger Lähmung im Therapiezentrum aufgenommen. Die Patientin hatte ihre Muskelkraft verloren und konnte die rechten oberen und unteren Gliedmaßen nicht fühlen, während sie sich auch nicht aufrecht setzen konnte. Das Resultat der beschriebenen Schwierigkeiten war, dass sie bezüglich der Alltagsaktivitäten vollkommen abhängig von D ritten war.

Innerhalb eines Zeitraums von 6 Monaten und einer intensiven Therapie, die Bewegungstherapie, erneutes Erlernen der Bewegungskontrolle und Gleichgewichtsübungen umfasste, schaffte die Patientin es, sich allein aufzusetzen und mithilfe eines Gehgestells zu gehen. Sie kehrte am 16/6/2014 gehend nach Hause zurück und benötigt nunmehr minimale Hilfestellung durch ihre Verwandten, bis sie sich an die neuen Lebensumstände nach ihrem Schlaganfall gewöhnt hat.»

Maria Askeridou, Physiotherapeutin

 

«Herr K.I. wurde im Rehabilitationszentrum «Armonia» behandelt, wo er auch zur Begutachtung und Therapie in die Abteilung der Ergotherapie überwiesen wurde. Die Überweisungsdiagnose des Patienten K. war «Ischämischer Hirninfarkt- Linke Lähmung, Apraxie/Neglect, Anamnese von metastatischem Krebs».

Nach der anfänglichen Untersuchung wurden folgende Probleme festgestellt, die den Patienten vollkommen abhängig machten: 

 

1.     Die ideatorische Apraxie und das Ignorieren der betroffenen Körperhälfte waren enorm ausgeprägt.

2.     Der Patient klagte über störende Schmerzen, was die Kooperation hemmte und eine Konzentrationsschwäche hervorrief.

3.     Das Bewegungspotential der oberen Gliedmaßen, die überhaupt nicht beweglich waren, während sie auch in hohem Grad gefühlstaub waren.

Unter Berücksichtigung der genannten Problemzonen wurden die Ziele festgelegt, auf denen das Ergotherapie-Programm aufbauen sollte. Dabei handelt es sich um folgende Ziele:

1.     Die Aktivierung von Automatismen für grundlegende Alltagstätigkeiten

2.     Das zielgerichtete Ausführen von simplen und zeitlich kurzen Tätigkeiten.

3.     Das Erhöhen der Fähigkeit des Patienten Gegenstände auf der betroffenen Seite zu erkennen und seinen Kopf zu drehen, um diese zu sehen.

4.     Das Erreichen der Unabhängigkeit in bestimmten grundlegenden Tätigkeiten: Ernährung, Körperpflege, Bekleidung.

Innerhalb eines Zeitraumes von zwei Monaten war eine deutliche Besserung des Patienten im Bereich der Wahrnehmung aber auch in seiner Funktionalität erkennbar.

Genauer kann der Patient nunmehr essen, indem er seine gesunde Hand verwendet. Er kann Hände und Gesicht waschen und sich kämmen.

Nachdem ihm bestimmte An- und Auskleidetechniken beigebracht wurden, gelingt es ihm nun seinen Ober- und Unterkörper zu bekleiden, indem er nur minimale Hilfe benötigt.

Was das Ignorieren der betroffenen Körperhälfte betrifft, zeigt der Patient deutliche Fortschritte. Er kann Gegenstände auf der linken Seite sehen und anfassen. Er umsorgt seine Hand und versucht diese in Tätigkeiten mit einzubeziehen.

Die Schmerzen, die aus der Bettlägerigkeit resultierten, haben sich erheblich vermindert, sodass der Patient sich besser auf Tätigkeiten konzentrieren kann und sich aufsetzen kann.

Auf die gelähmten linken Gliedmaßen wurden Prothesen aufgesetzt, die diese in korrekter Position halten und Veränderungen vorbeugen.

Herr K. und seine Angehörigen sind mit seinem Fortschritt zufrieden. Nicht zu vergessen, dass die Gesundheit das wichtigste Geschenk darstellt, der größte Reichtum ist die Zufriedenheit und die beste Beziehung findet sich im Glauben. Ein Triptychon, das das wissenschaftliche Team und das Personal unseres Zentrums jedem Patienten bietet.»

 

Ermina Tsortsatou, Hydrotherapeutin

 « Frau V.S. besuchte am 30/9/2013 erstmals das Rehabilitationszentrum «Armonia» mit der Diagnose der Multiplen Sklerose.

Innerhalb von 8 Monaten absolvierte sie insgesamt 80 Therapietage, bis zu 3 Therapietagen pro Woche.      

Das erste Mal im Schwimmbecken konnte sie ihre Fußsohlen nicht ganz auf den Boden drücken, sodass sie eine Hantel mit den Zehen hielt und so aufrecht im tiefen Bereich des Beckens (1,35m) gehen konnte. Sie konnte auch ihre Knie nur schwer beugen, weshalb viele Bewegungen ihr schwer fielen. Für einen längeren Zeitraum bewegte sie sich im aber auch außerhalb des Beckens mit einem Rollstuhl fort.

Unter Berücksichtigung der Eigenschaften des Wassers und des individuellen Therapieprogramms, das eigens für sie entworfen wurde, war ein konstanter Fortschritt zu beobachten. Aus dem tiefen Bereich (1,35m) wechselten wir in den seichten (0,90m), indem sie nun die Fußsohlen vollständig auf den Boden stützt und geht, indem sie ihre Knie zunehmend besser beugen kann und die Hantel hält. Zudem kann sie sich nunmehr innerhalb und außerhalb des Schwimmbeckens selbstständig fortbewegen, indem sie sich auf die Hantel stützt. Schließlich hat sie es geschafft, im seichten Beckenbereich ohne Stütze zu gehen, anfänglich im Beisein der Therapeutin und in Folge auch ohne Beaufsichtigung.

Es bedarf an Geduld und Ausdauer von Seiten des Patienten aber auch der Therapeuten, damit ein Therapieprogramm Fortschritte zeigen kann. 

Agorasti Logara, Physiotherapeutin

 « Frau G.H., 73 Jahre alt, wurde nach einer Gelenkplastik des rechten Knies ins Therapiezentrum «Armonia»  eingeliefert. Die Patientin litt an Dekubitalgeschwüren 4. Grades an den Fersen und ein Geschwür am Steißbein, das eine Größe von 32x18cm hatte und in der Tiefe bis auf den Knochen reichte.

In den ersten Tagen war ihr klinisches Bild äußerst schwerwiegend. Sie war durch die ständigen Entzündungen durch die Dekubitalgeschwüre sehr geschwächt, während auch ihre Atemwege belastet waren. Das operierte rechte Knie war stark geschwollen, sie konnte sich nur begrenzt bewegen, war schwach, das linke Knie war durch Arthritis betroffen und somit ebenso kaum bewegbar und schmerzte.  Die Patientin konnte nur mit erheblicher Hilfe durch zwei Therapeuten aufgesetzt werden. Der Versuch sie unter geringem Druck auf die betroffenen unteren Gliedmaßen aufrecht zu stellen, war unmöglich, was auch mit dem hohem Körpergewicht der Patientin zusammenhängt. Nach großen Bemühungen der Patientin und ihr Mitwirken in einem Physiotherapieprogramm, das Physiotherapie der Atmung, allgemeine Kräftigungsübungen, Selbstakzeptanzübungen und natürliche Mittel umfasste, gelang es Frau G.H. schon bald mithilfe eines Gehgestells einige Schritte zu gehen. 

Den speziellen Kenntnissen des Pflegepersonals des Rehabilitationszentrums «Armonia» im Bereich der Dekubitalgeschwüre ist es zu verdanken, dass sich das Geschwür am Steißbein deutlich gebessert hat, während die Geschwüre an den Fersen verheilt sind und die Patientin zunehmend mehr Kraft empfand, sodass sie sich nach Ende des Therapiezeitraumes, an dem sich  ihre Krankenkasse finanziell beteiligt hatte, selbstständig versorgen und Distanzen bis zu ca. 20m mithilfe des Gehgestells zurücklegen konnte.

Da die Patienten jedoch weiterhin unter dem Dekubitalgeschwür am Steißbein litt, entschied sie sich dafür, ihren Aufenthalt im Therapiezentrum «Armonia»  zu verlängern, indem sie selbst die Kosten unternahm, da sie sehr zufrieden mit den Leistungen des Zentrums war. Nachdem sie schließlich das Rehabilitationsprogramm abgeschlossen hatte, hatte ihr Geschwür die Größe eines kleinen Balls mit einem Durchmesser von 3cm, Frau G.H. hatte 7kg abgenommen und konnte sich nunmehr unbeschwert auch im Freien (bei steigendem und abfallendem Boden, auf Kieswegen, im Sand und auf Treppen) mit der Gehhilfe fortbewegen und große Distanzen zurücklegen. 

Dimitris Koukouletas, Physiotherapeut

 

 

«Der Patient A.K., 46 Jahre alt, erlitt eine Wadenfraktur und eine Ruptur der Rotorenmanschette nach einem Unfall. Während seines Aufenthalts vollzog er ein komplettes Rehabilitierungsprogramm (Physiotherapie- Hydrotherapie).

Anfänglich standen die Kräftigung der gesunden unteren Gliedmaßen und die Erhaltung des Bewegungsradius der Schulterkugel innerhalb der sicheren Grenzen  im Vordergrund. Besonders wichtig für die Rehabilitierung war die dynamische Stabilisierung der Rotorenmanschette mit geschlossenen Bewegungsübungen. Die Erhöhung des Bewegungsradius, die Verbesserung der Stabilität des Gelenks und der Koordination von Nerven und Muskeln, verliehen dem Patienten einen vollkommen funktionalen Arm, der Tätigkeiten overhead ausführen kann. Gleichzeitig wurden auch die unteren Gliedmaßen unter ärztlicher Anleitung gekräftigt, sodass sich die Funktionalität und Unabhängigkeit des Patienten zunehmend verbesserten.

Im Rahmen obiger Maßnahmen konnte der Patient bei seiner Entlassung aus dem Zentrum seinen Arm für zahlreiche Tätigkeiten nutzen, selbstständig oder unter Verwendung einer Gehilfe laufen und Treppen steigen. 

Anastasia Theou, Ergotherapeutin

 

Herr A.K., 66 Jahre alt, wurde mit der Diagnose «Ischämischer Schlaganfall mit rechtseitiger Lähmung» ins Rehabilitationszentrum aufgenommen. In den ersten Behandlungstagen war der Patient bettlägerig, konnte nicht selbstständig essen, sondern nur mithilfe des Pflegepersonals. Er konnte sich nicht selbst versorgen und sich auch nicht aufsetzen.  Anfänglich haben wir mit dem Essen lernen mit dem linken Arm begonnen, der auch der gesunde Arm ist. Ab der zweiten Woche gelang es dem Patienten dann selbstständig zu essen. Anschließend haben wir die Positionswechsel vom Liegen ins Sitzen und das Drehen geübt. Nach mehreren Sitzungen konnte sich der Patient dann allein «rollen», aufsetzen und sich in einem Rollstuhl unter Aufsicht fortbewegen. Letztendlich haben wir mit dem Training des Ober- und Unterkörpers durch spezielle Übungen begonnen und erreicht, dass sich der Patient heute selbstständig ankleiden kann. Gleichzeitig arbeiteten wir mit dem gelähmten Arm, indem wir passive und aktive Tätigkeiten ausführten.  

Αpostolos Koukoutsis, Physiotherapeut

 

 «Am 28/4/2014 wurde ein 79jähriger Patient ins Rehabilitationszentrum «Armonia» eingeliefert, der einen ischämischen Schlaganfall mit rechtseitiger Lähmung und Aphasie erlitten hatte.

Nach meiner Untersuchung wies der Patient überhaupt keine Beweglichkeit auf der rechten Seite auf und konnte auch nicht sitzen. Wir haben sofort die Tilt-Anwendung eingesetzt und haben die Aufrichtung zu 90 Grad erreicht. Außerdem wurden Übungen zur Hemmung von Spastiken (bobath) im Bett und Romübungen für die unteren und oberen Gliedmaßen durchgeführt. Mitte Mai hatte der Patient gelernt sich aufzusetzen und sich, mithilfe von einem Gerüst oder einem Therapeuten, aufzurichten. Um sich besser aufrichten zu können, erfolgte Balance, das ihm helfen sollte seine Körperbalance im aufrechten Zustand besser halten zu können. Am 1/6/2014 richtete sich der Patient mit geringer Hilfestellung durch den Therapeuten am Barren auf, dieser verhalf ihm zum Gehen, indem er eine spezielle Schiene auf das Bein aufsetzte (vom Typen Kletzak). Der Patient kann heute mit nur geringer Hilfe durch den Therapeuten am Barren gehen und verbessert sich täglich. Ich hoffe und glaube, dass ich ihn eines Tages im Verlauf der Therapie mit einem Gehgestell gehen sehen werde. Das wird eine große Leistung für mich darstellen, insbesondere in Betrachtung der Bemühungen, die ich bis jetzt mit dem Patienten angestellt habe.»

Charis Antoniadis, Physiotherapeut

 

« Ende August 2013 wurde Frau A.M. nach einem Autounfall mit Frakturen an Nackenwirbeln (A1-A2) und im Brustkorbbereich (Th8-Th12) und Schäden am linken Plexus brachialis  ins Therapiezentrum «Armonia» eingeliefert. Die Patientin wurde bereits seit 50 Tagen auf der Intensivstation behandelt, daher wurde sie bei uns mit Dekubitalgesschwüren am Hinterhauptbein, am rechten Gesäßteil und an der linken Wade, eingeliefert. Aufgrund ihres Krankenhausaufenthaltes war außerdem das rechte Knie sehr unbeweglich, während sie enorme Schmerzen auch an der Hüfte und der linken Schulter empfand.

In den ersten Tagen ihres Aufenthaltes war die Patientin in einer sehr schlechten Verfassung, ohne jegliche Bewegungsfähigkeit und konnte kaum kommunizieren. Sobald sich ihr Zustand stabilisiert hatte, begannen wir Übungen im Bett, da sie sich wegen ihre Frakturen keineswegs aufsetzen durfte. Vordergründiges Ziel war zunächst die Gelenke zu aktivieren, die Muskeln zu stärken und die Atmungstätigkeit der Patientin zu verbessern. 

Innerhalb eines Monats gelang es uns, sie, in Zusammenarbeit mit der Ergotherapeutin, aufzusetzen. Unter strenger  Anwendung von Schienen am Genick und im Bereich des Thorax, gelang es ihr selbstständig sitzen zu bleiben. Nach zwei Monaten begann sie mit teilweiser Hilfe am Barren zu gehen. Die steifen Gelenke wurden beweglicher und ihre allgemeine Körperkraft konnte gestärkt werden. Nach vier Monaten, Weihnachten 2013, war die Patientin in der Lage beinahe selbstständig, unter der Verwendung von einem Gehgerüst zu gehen, ihre Balance hatte sich enorm verbessert und sie konnte sich weitgehend selbst versorgen.  Das, was mich als ihr Therapeut erfreut, ist, dass es mir gelungen ist, einem Menschen in derart schlechter körperlicher und psychologischer Verfassung zum Laufen zu verhelfen und seine erneute Eingliederung in den Alltag zu fördern. 

 

Paschalis Zacharis, Physiotherapeut

 

 «Die Patientin Frau E. wurde nach einem langen Aufenthalt im Krankenhaus wegen Frakturen des linken Hüftgelenks ins Rehabilitationszentrum «Armonia» eingeliefert. Die Fraktur wurde letztendlich nicht operiert und die Patientin wurde in unsere Klinik mit einer Schiene am Bein eingeliefert. Die lange Krankenanamnese und der besonders schlechte klinische Zustand der Patientin, erschwerte das medizinische und physiotherapeutische Programm enorm. Das Vorhofflimmern, an dem die Patientin litt, erschwerte beispielsweise zudem die Bemühungen.

Während die Tage vergingen und die Schmerzen nachließen- inzwischen wurde auch die Schiene abgenommen- begann auch die Entwicklung ihrer Bewegungsfähigkeit. Besondere Bemühungen wurden angestellt, damit sie lernte erfolgreich aus dem Bett aufzustehen.  Alle Bewegungen mussten mit äußerster Vorsicht und Ruhe durchgeführt werden, da die Patientin auch an rheumatoider Arthritis an den oberen und unteren Gliedmaßen litt und über mehrere ältere Frakturen verfügte, weshalb sie sehr verängstigt war. Durch die Kombination verschiedener Techniken erreichten wir das Aufstehen und Gehen mithilfe eines Gehgestells. Wir stellten zudem Bemühungen an der Patientin das korrekte Gehen und eine erhöhte Funktionalität in ihren Bewegungen beizubringen. Die Patientin verließ das Therapiezentrum «Armonia», indem sie mit dem Gehgestell relativ große Distanzen zurücklegen konnte und sich allgemein funktionell besser bewegen konnte.» 

Nikos Kanakis, Physiotherapeut

 «Herr A.P. kam in unser Zentrum zur Rehabilitation nach einem Krankenhausaufenthalt und der Diagnose des Schlaganfalls. In den ersten Tagen der Behandlung blieb der Patient bettlägerig und konnte sich nicht aufsetzen. Er hatte nicht nur Bewegungs-, sondern auch Wahrnehmungsprobleme. Heute, 3 Monte nach diesem Tag, ist Herr A- Privatpatient- in der Lage ohne Hilfe zuhause zu wohnen und mittels einer Gehhilfe zu gehen, ohne schwerwiegende funktionelle Probleme  zu haben.  Er ist außerdem vollkommen in die Gesellschaft integriert und trifft sich mit seinen Freunden und Verwandten. Dies gelang nach der Kooperation von Herrn A, mit dem Pflegepersonal des Zentrums und den spezialisierten Therapeuten, die alle möglichen Bemühungen anstellten, ihm ins Alltagsleben zurück zu verhelfen. Durch die notwendige Therapie und das nötige Training gelang es ihm in den verschiedenen Phasen sich ohne Hilfe aufzusetzen. Er konnte sich in Folge durch die zunehmende Kräftigung seines Oberkörpers  und die korrekte Verwendung seiner Gliedmaßen unter Hilfestellung, selbstständig aufsetzen. Nachdem Herr A. dies erreicht hatte, richtete er sich auf und das Gehen lernen begann. In Folge konzentrierte man sich auf das erneute Lernen des korrekten Gehens und die Bekämpfung der pathologischen Symptome, bevor sein Gehirn dies adoptieren konnte. Nach einer dreimonatigen Zusammenarbeit des Patienten mit seinem Physiotherapeuten, hatte Herr A. seine Ziele erreicht: er konnte wieder laufen und wie früher mit seinen Freunden ausgehen.»